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onny:uni

Hausarbeit Germanistik Welttheater

  • Abgabefrist: 15.11.19
  • Holzschnitte Katharina von Georgien, Gyphius
  • Theaterinszenierungen Katharina von Georgien

Literatur bestellt

  • Das grosse Welttheater : die Epoche der höfischen Feste in Dokument und Deutung / Richard Alewyn ; Karl Sälzle (KIT)

Literatur

  • bretter 1978, bretter die die welt bedeuten. entwürfe zum theaterdekor und zum bühnenkostüm in fünf jahrhunderten
  • Dreßler 1993, Von der Schaubühne zur Sittenschule. Das Theaterpublikum vor der vierten Wand
  • Baur-Heinhold, 1966,Theater des Barock
  • Figuren des Globalen : Weltbezug und Welterzeugung in Literatur, Kunst und Medien / Christian Moser ; Linda Simonis (Hg.) [blb präsenz, ph] * Welttheater und Weltmacht : christlicher Universalismus bei Gryphius und Calderón, Harst, Joachim. - Frankfurt am Main, 2018 [pdf]
  • Andreas Gryphius und das Theater des Barock [blb ausleihbar]
  • Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters / Manfred Brauneck [blb präsenz, ph]
  • Rollenspiele im Welttheater des Andreas Gryphius am Beispiel des „Leo Armenius/ Oder Fürsten-Mord“
  • Brauneck, Manfred: Die Welt als Bühne. Geschichte des europäischen Theaters. Stuttgart, Weimar 1996.
  • Fischer-Lichte, Erika: Semiotik des Theaters. Vom „künstlichen“ zum „natürlichen“ Zeichen. Theater des Barock und der Aufklärung. 5. Aufl. Tübingen 2007.
  • Dies.: Kurze Geschichte des deutschen Theaters. Tübingen 1993.

gringe verlag lol

  • Emblematik und Motive in Gryphius' “Catharina von Georgien oder Bewehrete Beständigkeit” / Ľubomír Hyben [gringe verlag?]
  • Zur Form und Funktion des Prologs der Ewigkeit in Andreas Gryphius' “Catharina von Georgien” https://www.grin.com/document/171656
  • Methoden zur Analyse der Aufführungspraxis des schlesischen Kunstdramas https://www.grin.com/document/121560

Fragestellungen

  • Calderon und Grypius, aufgeführt als Opern? Wann? Wie?
  • Gab es hierbei auch Intermezzi, mit welchem Inhalt?
  • Bühnenbild, Bühnenmaschinen?

Notizen

  • Joachim Harst
    • Christlicher Universalismus, Gott über allen
  • Barocktheater
  • Ulf Küster
    • “Man will gesehen werden”
    • Publikum Selbstdarstelung gewähren
    • Innenarchitektur wichtiger
    • Transformation zum Zuschauerraum
    • Festliche Innere, überwältigend
    • Bühne getrennt Prozeniumsboen [12]
    • Kulisse
      • zweidimensionale Bildträger
      • hintereinander gestaffelt
    • Kupferstich Charles-Nicholas Cochin d. J., Aufführung Oper “Acis et Galatée”
      • Darstellen was Pulikum sehen sollte
      • Durch Einbildungskraft Zeichners
      • Vgl Stil Bildern Salons
      • Jedoch Kostüme anachronistisch
      • Bühnenkostüm weicht von klassischer Kunst ab
    • Bildliche Darstellungen Theater: Idealisiert
    • Technische Unzulänglichkeit: Intellektuelle Bereitschaft Illusion Barock
    • Meister, Paradox
      • Regisseur, Meister, Synonym für Gott
      • Steht außerhalb der Welt als Bühne und doch Teil von ihr [13]
      • Künstler der wie Gott agiert
      • Barocke Theatrum Mundi lenkt
      • Doch Teil davon ist
  • Carsten Jung [22]
    • Renaissance Italien
    • Wiederenteckung antike Theater
    • Freiluftveranstaltungen in Innenräume Paläste
    • Auf Podium vor Rückwand gespielt
    • [Renaissance] Aufführungen Fürstenhöfen, bestimmte Feste
    • Fürst “auf der höhe der Zeit zeigen”
      • Threaterbau
      • Wiederaufführung antiker Komödien
    • Intermedien (Intermezzi)
      • Prächtig sein, ging bei Komödien nicht
      • Zwischenspiele konzipiert, zwischen einzelnen Akten: Intermedien
      • Immer weiter ausgewachsen - Illusionistisch
      • Spektakel-Element weiterhin Barock wichtig
      • Ende 16. Jhd. Florenz: Zur Oper [Jung, 23]
      • In sich abgeschlossene Spiele [Greisenegger, 25]
      • Musik und Tanz
    • Architektur [Jung, 22]
      • Ausdruck Zeitalter
      • Bühnenrückwand von mehreren Torbogen durchbrochen
      • Keine wichtige Bedeutung fürs Stück
      • “wie schon in der Antike”
      • Auf- und Abtritte durch Torbogen
      • Links und rechts Schmalseite der Bühne
      • Architekten brachten Entdeckung ihrer Zeit hinzu: Perspektive
      • (Perspektive später Fürstenhäuser: Konstruiert auf die perfekte Sicht, bei der sich Fürst aufhält) [24]
      • Hinter Torbogen Scheinarchitektur in die Tiefe [22]
      • Renaissance → Barock: Abkehr architektonisch gegliederte Bühnenrückwand
      • Entwicklung fast durchbrochnenen Portalwand
      • 1510, Relief Architektur (?) (= Reliefbühne Renaissance, flache Ausgestaltung, keine Staffelung), + gemalte Architektur
      • Aufgebaut Winkelrahmen, Periakten
      • 1606 Kulissen erfunden, Holzrahmen aufgezogene Leinwände, perspektiv. Malerei
      • 1640 Barock, Maschine unter Bühne schneller Umbau
      • Änderungen Ende Renaissance: Komerzielle Theater, neu: Oper
    • Barock [23]
      • Entwicklung Akteure Teil Bühnenbild-Illusion
      • Renaissance Spiel hatte vor Portalwand
      • Spieler nun unter Portalbogen
      • Barocke Trennung Zuschauer von Bühnengeschehen [24]
      • “Verlagerung Spiel hinter Bühnenwand” [23]
      • Jedoch: Opernhäuser, Italien
      • Bühnenkunst entsprach Zeitgeist? Züge Überwältigung (Bühnenbild, Musik), Bewusstsein Vergänglichkeit (Verwandlung Bühne, Flüchtigkeit Ton, Effekt, Aufführung gesamt) [24]
    • Vana Greisenegger-Georgila [25]
      • Buontalenti neue Maßstäbe
      • Effekt-, Flug-, Versenkungs- und Verwandlungsmschinen
      • Vielfalt Handlungsorten
      • Dadurch: Aufhebung aristotelischer Einheit Handlung und Ort
      • Dekorationen verschiedene Szenen kategorisiert bestimmten Typen/Topoi entsprechen
      • Ursprung Typologie klassischen kategorien Vitruvs
      • Vitruv → Sebastian Serlio: “Secondo libro di prospettiva (Paris 1545) [26]
        • scena tragica, scena comica, scena satirica
        • = “Pleinair-Bühnenbild”
      • Variationsreichtum bereits bekannten
      • Wiederverwendung Requisiten
      • Bsp venezianische Oper 17 Jhd 12 Dekorationstypen [26]
      • Erweiterte Typen von Intermezzi mythologischen zu Barock Staatsaktionen Kerker, Thronsäle etc.
      • Hölle vs. Himmel [27]
        • ruhend, Thronsaal vs. tobend, ruinöser, brennender Architektur
        • Höllenrachen
      • Barock übergeordnete Rythmus, Reihung und Wiederholung
      • Burnacini
        • Erde tut sich auf und Ungeheuer steigt hervor
      • “Mehanik und Mathematik Barock zentrale Antriebskräfte Bühnengeschehen und reali” [28]
      • “Gott ist Mathematiker”
      • Erzeugung Bühneneffekte “Wetter, Licht, Zerstörungen, Einsturz, Brand, Überschwemmungen” …
      • Kontext Weltmetapher
        • Unbeständigkeit menschlicher Verhältnisse
        • Vergänglichkeit Diesseits
        • Leben erscheint als Illusion, unter Perspektive Jenseits [29]
        • Welt-Illusion versinnbildlicht plötzlicher Wechsel Kulissen-Bühne
      • Realitätskriterium nach Leibniz [29]
        • Unberechnebarkeit, Unerwartete lässt Welt als Illusion erscheinen
      • Illusionistische Täuschung barocker Bühnenbildkunst
        • Staunen Kunstfertigkeit
        • Erfahrung vermitteln Wirklichkeit mehrdeutig ist
      • Zuschauer + Bühne gehörten zum gleichen Illusionsraum
      • Kein Zauber sondern Verwandlung durch “Absprache” Publikum
      • Illusion als Stilmittel
      • Nicht Zuschauer Realitätsebene entrücken, sondern “über gedanklichen Raum ihrer Zeit, im realen Illusionsraum die Größe der Phänomene sichtbar werden zu lassen”

Feodor Kalmück AUfsatz

  • Beitrag 1-3 Seiten
  • Darlegung Forschungsschwerpunkt, relevanz
  • Stil: Redebeitrag, interessant klingen

Stichpunkte Aufsatz

  • Frage nach dem persönlichen Stil bei überwiegend Copien
  • Ausbildung durch Hofmaler Joseph Melling, Philipp Jakob Becker
  • Schwerpunkt Zeichnen, Kupferstich
  • Studienresie Italien, Studium klassiker Antike
  • Große Maler und Bildhauer italienischen Renaissance
  • Bekanntheit Präzesion und Detailltreue Copien
    • Elfteilige Folge Stiche, Paradiestür Lorenzo Ghiberti, Baptisterium San Giovanni Florenz
      • Verleger züricher Bildhauer Heinrich Keller
      • Vorgabe entgegenkommend: Nur Umrisse, keine Ausmalung
    • Kritik: Undifferenzierte Zuschreibung
      • Präzise und Genau ja, aber starke individuelle Interpretation?
    • Qualität Ästhetik Präzesion
    • Tradition Copier-Technik
      • Marschlins Schweiz, Empfehlung Feigler
      • 1782 Aushilfe Malakademie, Carlsruher Hofmaler Philipp Jakob Becker
      • 1791 Malakademie Rom, Schweizer Alexande Trippel
    • Stil vgl Roman
      • Flächig, klarlinig, konturbetont
      • Vgl. Engländer Flaxman
      • zu: “mehr eigenwilliger Bewegun, impulsive “Zacken”
    • Penibles Copieren Ausdruck schwachen Selbstbewusstsein Künstler
  • Lord Elgin, Athen, Akropolis Tempelanlagen, Figuren Tempelrelief, ~Panthenon~, Nike-Tempel
    • “Bildung britischen Volkes”
  • 1806 Ernennung Hofmaler Karlsruhe, Kurfürst Karl Friedrich
  • Ausschmückung Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe
    • Zyklus Bilder Leben Jesu Christi

Fragestellung

  • Ambitionen aber Hinderniss prestigeträchtige (?) Ölmalerei
  • Welcher Tradition Art des Zeichnens
onny/uni.txt · Last modified: 2021/10/31 10:42 by 127.0.0.1